Bei geistiger Behinderung, Autismus und anderen Entwicklungsstörungen
Wie kann ein Kind mit Entwicklungsbesonderheiten in der Regelschule beschult werden? Inklusion ist das Leitmotiv der modernen Bildungspolitik. Menschen mit einer Entwicklungsbesonderheit (einer Behinderung) sollen von Anfang an und ihr ganzes Leben nicht ausgesondert, sondern am gesellschaftlichen Leben teilnehmen dürfen. Dazu bedarf es ein neues Verständnis vom Menschen, nämlich das Verständnis, dass Kinder (bzw. alle Menschen) nicht aus einem statischen Bündel von Eigenschaften und Verhalten bestehen, bei denen man das Verhalten ‚umprogrammieren‘ kann, sondern auch Kinder mit einer Entwicklungsbesonderheit oder einer Verhaltensauffälligkeit entfalten sich in der Beziehung und nach ihrer eigenen Besonderheit.
Der Personzentrierte Ansatz bietet hierzu ein anderes Verständnis als die klinische Psychologie, indem er das Kind in seiner Entwicklung – also als ein autonomes Wesen – und in den Beziehungen zu den ihn begleitenden Personen (Lehrer: innen, Eltern, therapeutische Fachkräfte, Spielkameraden usw.) sieht. Alle Schwierigkeiten des Menschen mit einer Entwicklungsbesonderheiten spiegeln sich in den Beziehungen bzw. in den Begegnungen mit anderen Menschen.
In unserer Fortbildung werden wir dies konkret anschauen, an Beispielen, die Sie gerne aus ihrer Praxis einbringen dürfen oder auch an Beispielen, die ich vorstellen werde.
Die Fortbildung richtet sich an Lehrer:innen, Eltern, Erzieher:innen, Assistenten, Therapeuten, also an alle Menschen, die Menschen mit einer Entwicklungsbesonderheit (Entwicklungsstörung) begleiten.
Anmeldung über diese Webseite
Ort: CH- 8280 Kreuzlingen, Weinbergstr. 25
Beitrag: Euro 50 € für GwG-Mitglieder, 60 € für Nicht-Mitglieder (Konto der GwG, Sparkasse Köln-Bonn, BIC: COLSDE 33, IBAN: DE34 3705 0198 0020 8329 78; Verwendungszweck: Vorname, Nachname, «Empathische Beratung statt Belehrung»)
Referentin: Dr. Gisela Erdin
Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie (MA), Counselling (MA), Personzentrierte Beraterin und Ausbildungsleiterin der Weiterbildung „Personzentrierte Beratung bei Entwicklungsbesonderheiten“ (GwG), Promotion in Heilpädagogik